Linuxwochen Wien 2010


Linuxwochen Wien 2010 im alten Rathaus

unerfreulich

epic fail

Mein Bericht von den Linuxwochen Wien 2010 im Alten Rathaus beginnt gleich einmal mit einem: epic fail: Trotz mehrmaligem Durchlesen war auf meinem 20 Euro teurem A1-Plakat ein peinlicher Rechtschreibfehler. Der auch sofort von einem Besucher entdeckt wurde. Und ich hatte gleich 2 Plakate drucken lassen, für spätere Linux-Messen….

Helmut Peer und Matthias Praunegger

Das Desktop-for-Education Team, katastrophal fotografiert

Weniger epic, aber trotzdem fail: Mein so schön geplantes Video-Interview mit dem Desktop4Education Team Helmut Peer und Matthias Praunegger zum Thema „Zukunft der Schule“ traue ich mich nicht zu veröffentlichen: Die beiden schauen mit den weißen T-Shirts vor einer weißen Wand einfach zu sehr nach Krankenhaus aus.

schwach besucht

Im Gegensatz zum Grazer Linuxtag der einen sehr gut besuchten und lebendigen Eindruck erweckte (siehe Bericht im alten Blog) blieb der Besucherandrang auf den Wiener Linuxwochen weit unter den Möglichkeiten einer Millionenstadt.
Es war nicht so das zwischen Donnerstag und Samstag überhaupt keine Besucher auftauchten. Doch der Anteil an Leuten die ich nicht schon von einem früheren Linuxtag kannte hielt sich sehr in Grenzen.
Dies mag mehrere Gründe haben, unter anderem:

Chirs Jeitler

Chris Jeitler mit sehr coolem T-Shirt

  • Die Wiener Linuxwochen wechseln dauernd den Standort (4. Location seite 4 Jahren)
  • Es gibt offenbar Kommunikations- und Kooperationsprobleme zwischen den Organisatoren der Wiener Linuxwochen und den zahlreichen in Wien vertretenen Open-Source Gruppen (Metalab, Luga, etc.)
  • es fehlt sowohl vom Standort als auch vom Personal her eine fixe Verbindung mit einer Institution (Uni, Fachhochschule) die von sich aus ein großes Publikum (Studenten, Lehrkräfte) bereitstellt, wie z.B. die Donau-Uni Krems, das Joanneum Graz oder die TU-Chemnitz

Darauf angesprochen vertröstete mich Linuxwochen-Organisator Chris Leitler auf 2011 mit „einer besseren Location“ und hoffentlich mehr Einbindung der „Community“.

erfreulich

Sehr erfreulich waren die Vorträge, die Vortragenden und meine Kursteilnehmer von spielend-programmieren:

Die Nerdcam

spielend-programmieren Reporter Markus (links) und Raphael mit Nerdcam

spielend-programmieren Reporter Markus (links) und Raphael mit Nerdcam


Markus Hauser hat sich selbst übertroffen: Aufgrund einer flapsigen Bermerkung meinerseits dass meine Handykamera von Interviewpartnern nicht ernst genug genommen wird hat er in Eigenregie unaufgefordert die NerdCam entwickelt.
Eine Holz/Karton-Gehäuse mit Zielfernrohr, Werbefläche, Aussparung für eine Sony-Kamera und Schraubverschluss. Noch auf der Messe wurde die Kamera von Kursteilnehmer Raphael Röck weiterentwickelt.
Die beiden waren auf der Messe fleißig unterwegs: Im Youtube-Kanal von spielendprogrammieren befinden sich insgesamt ca. 20 Videointerviews mit Ausstellern und Teilnehmern der Linuxwochen Wien.

Die nächsten Ausbaustufen der Nerdcam sind schon fix geplant: Ein analog-Nerd-o-Meter, ein Schokospender und noch einige Extras mehr.

Fotos und Videos

mehr Berichte

Lesen Sie weiter über die Vorträge auf den Linuxwochen:

Über Horst JENS

teaching open source game programming to kids
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3 Antworten zu Linuxwochen Wien 2010

  1. Pingback: Linuxwochen Wien 2010 [spielend-programmieren]

  2. pseudoquasi schreibt:

    Witzig, auch DiTech hatte scheinbar etwas bei den Linuxwochen zu sagen. Mir war gar nicht bewusst, dass sie auch nur irgendwas mit Linux am Hut haben.

  3. Pingback: GameCity Wien (Sonntag) | Spielend programmieren Blog

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