Cccamp Tag4 und Fazit


Inzwischen ist schon eine Woche vergangen, daher hier ein kurzer Bericht über den Samstag und eine Zusammenfassung (das Cccamp habe ich am Sonntag, dem 5. Tag bereits zeitig in der Früh verlassen).

Tag 4

Nach einer ungewöhnlich lauten Partynacht am Freitag Abend überkam mich am Samstag die traurige Erkenntnis: Es ist der letzte volle Tag am Camp !

Nach meinem missglückten Interview mit Mitch Altmann konnte ich mittlerweile das Mikrophon bedienen und machte so viele Interviews wie möglich. Mein Bestreben war es die internationale Stimmung am Cccamp einzufangen und möglichst viele „native-speaker“ zu interviewen.

minor fail

Was mir nicht gelang: einen Rauhaardackel zu interviewen. Ich hatte mir schon Fragen zurecht gelegt auf die der Hund mehr oder weniger spontan knurren sollte aber das Vieh war nicht in Stimmung und schwieg lieber.

Eine Auflistung der nicht-tierischen Interviews gibt es hier auf der Podcast-Seite:

Lightning Talks

Im Laufe des Tages traf ich einen reichlich unausgeschlafenen Sven Guckes, der damit beschäftigt war die Lightning Talks zu organisieren. Hugo’s „Ubuntu für Mozambique“-Vortrag degenerierte schließlich in einen „normalen“ Vortrag mit slides, ohne Animationen oder Effekte.

Die Lighnting Talks fanden kurz vor Mitternacht in einem extra Bunker statt, leider war es aufgrund der Urzeit auch im Bunker bitter kalt. Wie auch auf anderen Veranstaltungen (siehe Europython) fand ich das Konzept der Lightning Talks hervorragend: max. 5 Minuten Redezeit, dann der nächste Vortrag. Besonders imponiert hat mir (neben Hugos Vortrag) ein Teilnehmer der vekündete in Peking einen Hackerspace eröffnen zu wollen. Ebenfalls anregend war ein Vortrag aus Bratislava mit Anleitung wie man Unsinn mit dem „Parkschein per Handy“ System treiben kann welches in Wien und Bratislava im Einsatz ist.

Obwohl ich es mir fest vornahm so viele Partys und Zelte wie möglich zu besuchen ging ich doch relativ bald nach Mitternacht schlafen.

Tag5

Die Abreise verlief unspektakulär. Erstmals am Camp gab es schon zeitig in der Früh eine Schlange bei den Duschen da viele Teilnehmer früh abreisen mussten. Ich entschied mich für Autostop (von der 2km entfernten Bushaltestelle fuhr Sonntangs nur 1 Bus um 11:00 zur Bahnstation Eberswalde, von dort dauert es noch einmal bis man in Berlin ist.)

Ein nettes Pärchen aus Hannover brachte mich nicht bis zur Bahnstation sondern gleich direkt nach Berlin.

In Berlin suchte ich wie schon bei der Hinreise den Hackerspace in der Nähe des Hauptbahnhofs auf und sah mir noch einige Talks per Streaming an, danach ging es per Zug zurück nach Wien.

Fazit

Nicht mitgehabt und auch nicht vermisst: Insektenschutz, Kochgeschirr, Campingkocher, Laptop
Unnötigerweise mitgeschleppt: Badesachen, Lebensmittel
Vermisst: Netbook, Tastatur, ethernet-cable to usb adapter
Unverzichtbar: Schlafsack, Isomatte, Buch, Smartphone, Zelt

Was mir am Besten gefallen hat: Die einmalige Athmosphäre. Das man Zeit hat mit Leuten über ihre Projekte zur reden. Leute aus vielen verschiedenen Ländern kennenlernen Zufallsbekanntschaften. Workshops. Vorträge (vor allem die Lightning Talks). Eine Woche lang keinen Windows-PC sehen.

Was mir nicht gefallen hat: Das nächste CCCCamp ist erst 2015.

Links

Über Horst JENS

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