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Sommerkurs

Drei Kursteilnehmer eines spielend-programmieren Sommerkurses präsentieren ein mit Hilfe von Scratch erstelltes Ballon-Spiel:

Das Spiel existiert in 3 Varianten und kann unter diesen Adressen direkt gespielt und verändert werden:

Details:

Spielidee

Die Idee zum Spiel enstand während einer anderen Scratch Schulung und geht zurück auf das klassiche Lunar-Lander Spielkonzept: Schwerkraft zieht einen Heissluftballon ständig nach unten, der Spieler kann gegensteuern durch zünden eines Brenners.

Höhenabhängige Seitenwinde erlauben das navigieren in auf der X-Achse, wie bei einem echten Heißluftballon.

Die im Kurs erstellten Spiele haben nur 2 verschiedene Levels: Jeder Level hat unterschiedliche Luftströmungen und unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten für Beschuss bzw Goodies (Schutzschild, Bonusleben).

Meine Bemühung war es, die Zerlegung einer Positionsänderung (x,y) in der Zeit mittels zweier Geschwindigkeitvektoren (delta-x, delta-y) den Kursteilnehmern zu vermitteln, ohne allzuviel Zeit auf Theorie oder Physik zu verschwenden (Sommerkurse dauern insgesamt nur 15 Stunden, wobei für Scratch im Anfängerkurs nur 6 Stunden reserviert sind). Ein und dasselbe Konzept ( x,y,delta-x, delta-y, gravity) kommt sowohl beim Ballon als auch bei den Regentropfen zur Anwndung und ist hoffentlich von den Kursteilnehmern auf andere -noch zu programmierende- Objekte übertragbar.

neue web-basierte Scratch Version

Erstmals habe ich in einem Sommerkurs die neue, web-basierte Scratch Version verwendet mit den erweiterten Möglichkeiten des „Clone self“ und „Destroy this Clone“ Features. Dadurch ist es möglich, beliebig viele Instanzen einer Sprite-Klasse zu erzeugen, ohne erklären zu müssen was eine Klasse oder gar eine Instanz ist. In den oben gezeigten Spielen sind die Regentropfen (bzw. Schneeflocken) sowie die Schlussexplosionsteilchen vom Ballon solche Clone-Sprites.

Für Kursorte mit wackeliger Internetverbindung (Schulen etc) halte ich die (offline) Vorgängerversion von Scratch besser geeignet. Die neue, browser-basierte Scratch-Version ist deutlich instabiler (Freezes, unerklärbare Stillstände und Bugs) bietet dafür aber deutlich mehr Programmiermöglichkeiten und eine wesentlich vereinfachte Installation (Browser + Internet = Fertig!). Auch das Uploaden, liken, sharen und forken (!) von Scratch Projekten geht mit der neuen Scratch-Verison spürbar flüssiger vor sich als mit der alten Scratch Version.

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Über Horst JENS

teaching open source game programming to kids
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